Die Immobilie Schillerstraße 1c liegt in der Hansestadt Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) und damit in einem als Mittelzentrum eingeordneten Standort. Ziel dieses Standortteils ist eine sachliche Einordnung von Demografie, Wirtschaft und sozialpolitischem Rahmen – als Entscheidungsgrundlage für eine Kapitalanlage bzw. ein Renditeobjekt.
Verkehr: Anklam liegt an mehreren Bundesstraßen (u. a. B 109 und B 110) und ist über die A20 regional gut angebunden. Der Bahnhof bietet Verbindungen Richtung Berlin und Dresden.
Wirtschaft: Heute dominieren mittelständische Betriebe (Metallverarbeitung, Maschinenbau, Nahrungsmittel) sowie Dienstleistungen.
Trend: Die Einwohnerzahl lag 2024 bei ca. 11.500 Personen. Langfristig zeigt sich ein Rückgang, typisch für kleinere Städte in Vorpommern. Der Seniorenanteil liegt bei rund 33 %.
Die Tendenz bleibt voraussichtlich rückläufig. Für Kapitalanleger bedeutet das: Nachfrage nach ruhigen, bezahlbaren Wohnungen gewinnt an Gewicht. Kompakte Grundrisse sind oft leichter zu vermieten.
Klassische Gentrifizierung ist nur begrenzt erkennbar. Stattdessen prägt Bestandsstabilisierung das Bild. Mietpreise liegen oft im Bereich 5,50–7,00 €/m²; Kaufpreise meist zwischen 800–1.200 €/m².
Die Arbeitslosenquote in Anklam liegt bei ca. 10,5 % (Stand 01/2026). Wichtige Sektoren sind Maschinenbau, Nahrungsmittelverarbeitung und der wachsende Tourismus durch die Nähe zu Usedom.
Anklam bietet ein Otto-Lilienthal-Museum, das AMEOS-Klinikum und eine gute soziale Infrastruktur (Kitas, Schulen). Die Nähe zur Peene-Landschaft bietet hohen Freizeitwert.
Kurzurteil: Ein solides Renditeobjekt in einer funktional angebundenen Kleinstadt. Stabilität ist über Mieteinnahmen erreichbar; Wertsteigerungspotenzial bleibt begrenzt. Ideal bei realistischem Kaufpreis und effizienter Vermietungsstrategie.
Die folgenden Fragen und Antworten bündeln zentrale Informationen zum Objekt, zur Besichtigung und zum Kauf sowie zur möglichen Begleitung nach dem Erwerb. Sie dienen der schnellen Orientierung und ersetzen keine individuelle Prüfung.
Bei der Immobilie Schillerstraße 1c in 17389 Anklam handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage mit drei bestehenden Wohneinheiten sowie einer Ausbaureserve im Dachgeschoss.
Der IST-Bestand ist klar dokumentiert: Einheiten sind geschossweise gegliedert, Wohnflächen eindeutig ausgewiesen und voneinander getrennt. Die Dachgeschossfläche wird als Nebenfläche geführt und ist nicht in die aktuelle Ertragsrechnung einbezogen.
Damit erhalten Sie eine transparente Ausgangsbasis, bei der Bestand und Option sauber getrennt bewertet werden können.
Im IST-Zustand umfasst das Objekt drei genehmigte Wohneinheiten mit einer addierten Wohnfläche von ca. 163 m²: Untergeschoss ca. 35 m² sowie 1. und 2. Obergeschoss je ca. 64 m².
Die Dachgeschossfläche ist als Nebenfläche ausgewiesen und nicht Bestandteil der Wohnflächen- oder Mietertragsberechnung. Sie stellt eine Ausbaureserve dar, die bei Genehmigung und Investition zusätzliches Potenzial eröffnen kann.
Der bauliche und rechtliche IST-Zustand ist über eine geprüfte Handakte nachvollziehbar strukturiert. Angaben zu Flächen, Einheiten, Mietverhältnissen und Bewirtschaftung sind dokumentiert und im Exposé konsistent abgegrenzt.
Wesentlich ist die Trennung von Bestand und Ausbauoption: Bestehende Wohnflächen werden als IST-Bestand geführt, die Dachgeschossfläche ist separat als Nebenfläche/Ausbaureserve ausgewiesen.
Drei klar abgegrenzte Wohneinheiten im IST-Bestand, geschossweise organisiert: eine kompakte Einheit im Untergeschoss sowie zwei nahezu identische Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss. Gemeinschaftsflächen sind separat definiert.
Außenhaut in geordnetem, altersentsprechendem Zustand; Fassade und Dach sind funktional intakt. Das Dach bildet die Grundlage für die Ausbaureserve; eine Wohnnutzung erfordert separate bauliche, energetische und genehmigungsrechtliche Prüfung.
Kurze Orientierung zum Ablauf: Exposé-Anforderung, Unterlagenprüfung, Besichtigung, Kaufentscheidung und notarielle Abwicklung.
Phase 1 (Drop-In): Eingabe der E-Mail-Adresse auf der Objektseite.
Phase 2 (Double Opt-In): Bestätigungslink per E-Mail.
Phase 3 (Identifikation): Vorname, Nachname, Postleitzahl auf geschützter Seite.
Phase 4: PDF-Exposé sofort verfügbar (Download + E-Mail).
Exposé vollständig prüfen, offene Punkte notieren. Ergänzende Unterlagen (z. B. Grundrisse, Mietübersichten) können je nach Bedarf bereitgestellt werden.
Individuell abgestimmt. Begehung der Einheiten, Gemeinschaftsflächen und – sofern relevant – der Ausbaureserve. Ergänzt technische/rechtliche Prüfung, ersetzt sie nicht.
Klärung offener Fragen, Unterlagenzusammenstellung, ggf. Reservierung. Parallel Finanzierung/Förderthemen. Notarphase bei belastbarer Entscheidungsgrundlage.
Notar erstellt Entwurf, Vorabprüfung aller Parteien, ggf. Anpassungen. Beurkundung macht Kauf rechtswirksam; Zahlungs-/Übergabe-/Grundbuchprozesse nach Vertrag.
Fragen zur Übergabe, optionalen Begleitung nach dem Kauf und praktischen Punkten der laufenden Bewirtschaftung.
Übergabe nach Notartermin gemäß Besitzübergabe. Dokumentiert: Schlüssel, Zählerstände (sofern vorhanden), Zustandsnotizen und Zuordnung zu Einheiten/Nebenflächen.
Optional, klar abgegrenzt: strukturierte Übergangsunterstützung (Unterlagen, Übergabeprozesse, Koordination). Laufende Verwaltung durch Sie oder beauftragte Hausverwaltung.
Geordnete Unterlagenbasis nach Handakten-Logik: Flächen/Einheiten, Mietunterlagen (soweit übergabefähig), Neben-/Gemeinschaftsflächen, Bestandsdaten (z. B. Versorger/Zähler).
Auf Wunsch: Grundstruktur für Kontrollgänge, Ordnung/Allgemeinflächen, Koordination im Störfall. Serviceorganisation, keine Übernahme von Eigentümerpflichten.
Laufender Betrieb: Ihre Verwaltung/Ihr Management. Für Übergabe/Dokumentationsfragen: ggf. vereinbarte, zeitlich begrenzte Nachbetreuung als klare Schnittstelle.